Nun liebe Blog-Gemeinde folgt der letzte Streich, das Finale
Grande, der Schlusstrich unter allen Fuchs-Runden, die Endabrechnung sozusagen!
Nachdem ich eben den vorhergehenden Blog gelesen habe, musste ich ernsthaft
überlegen, was wir an unserem Abschlussabend gemacht haben. Jetzt fiels mir:
wir waren in Noja. Ach nee. Ging ja nicht, weil sich wieder mal kein Teamer in
der Lage sah zu fahren. Vielen Dank hierfür nochmal! Was da im Argen liegt,
frage ich mich. So ein Abschlussabend mit Gitarre und bisschen Schmusemusik
brettert da natürlich auf der Vorfahrtsstraße nach Langweilhausen. Qué claro!
Naja die Pandas haben mit ihren empfindlichen Partyohren aus
der Ferne des Bambus ein wenig Musik vernommen und pilgerten mit der
handlichen 1l-Flasche San Miguel Richtung Tanze. Sie wurden aber leider mäßig
enttäuscht: es handelte sich um eine private (Familien-)Feier, die mit etwas
lauterer Musik stattfand. Was danach geschah, verlor sich etwas in den Wirren
des spanischen Bierverschnitts. Vermutlich Fuchs mit anschließend
deutsch-schweizerischer Rangelei ;-)
Umso besser starteten wir in den letzten Vormittag der uns
verblieb, bei dem wir nochmal alle Klischees bedienen sollten, die wir uns
mühsam über zwei Wochen erarbeiteten. Der Tag begann für uns recht normal:
Frühstück. Sektfrühstück. Den Sekt hierfür haben die Pandas in einer
mannschaftlich geschlossenen Einzelleistung beim Flunky-Ball errungen und für
DEN einen Moment bis zum Ende aufgespart. Verstörte Blicke und müdes Lächeln
der Teamer und Campleitung ließen den Geschmack der Blubberbrause erheblich
steigen – auf: „geht so“, kurz über der Grenze zu: „Geht nur mit Orangensaft“.
Anschließend haben wir dann vorbildlich unsere Zelte
gereinigt und wie es sich gehört, aber wirklich unabsichtlich, beim Zurückräumen
der Liegen ins Zelt selbiges nochmal eben zerstört. Passiert. Aber ein Zelt,
das vermutlich seit 1973 an der Stelle steht, wo es auch dieses Jahr stand,
kann schon mal kaputt gehen. Diese Saison müssen die Risse aber noch geklebt
werden, dafür ist einfach noch kein Geld da! Woher soll das auch kommen? Aus
der Brettmiete? Aus den Gewinnen für jeden Transfer zum Flughafen? Wobei, der
ist doch mit 60€ recht niedrig angesetzt. Ergibt sich doch
betriebswirtschaftlich nur ein Aufwand von 51,60€. Bleiben also 8,40€ Gewinn,
eine Marge von gerade einmal – naja komm das ginge jetzt zu weit. Man muss ja
auch dazu sagen, dass wenn acht Leute drin sitzen, wie am Samstag auf der
Heimreise, jeder nur 7,50€ zahlen müsste. Eigentlich doch recht günstig für
knapp 80km. Wenn da nicht dieses „müsste“ wäre. Denn wenn da gleichmal zwei
Teamer drin sitzen, wird nur noch durch sechs geteilt. Ich mein, das ist ja i.O.
wenn man deswegen nicht schon zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein muss.
Nicht wahr Frank?
Franks verbales Luftmachen im Anschluss an diese Fahrt war
nicht nur der Tatsache 2,50€ mehr zu zahlen zu müssen geschuldet. Viel mehr war
es eine Eruption angestauter Missstände im Camp, wie: fehlende Möglichkeiten
der Musikwiedergabe, mangelnder Bereitschaft einzelner Teamer usw. Regen wir
uns hier nicht mehr auf.
Dabei hatte doch der Morgen nach dem Sektfrühstück die
richtige Richtung eingeschlagen. Ich versuche hiermit wieder den Faden des
ursprünglichen Blogeintrags zu finden. Nach dem wir also unseren Pfand für die
Zelte zurück hatten, verblieb Zeit für Schandtaten. „Flip Cup“ waren die
Worte der folgenden 60 Minuten. Die nutzen wir um unser letztes Bier zu leeren,
weiteres zu ordern und dabei auch die Cola-Bestände durch die Erkrankten
beseitigen zu lassen. Anschließend begaben wir uns nicht wirklich nüchtern auf
den Weg nach Bilbao. Der endete nach einem Zwischenstopp am Hauptbahnhof für
uns ca 90. Minuten zu früh am Flughafen, wo sich Frank, dieser Vulkan von Mann,
entlud.
Ihre Wut entladen hätten sicher auch gern die gefühlt 50
Mann hinter uns im Check-In. Denn wir sechs wollten ja nicht alle nach Dresden.
Das fiel der Dame am Check-In leider erst NACH Markierung der Taschen auf,
sodass Manus Gepäck nochmal herausgesucht und neu frankiert werden musste. Letztendlich
kamen alle Gepäckstücke da an, wo sie hin sollten. Auch mein äh Brandis
Surfbrett hat es in einem Stück zurück nach Dresden geschafft. Vielen Dank
dafür liebe Lufthansa!
Vielen Dank auch den Surflehrern im Camp, die uns dieses
Jahr wieder viel beibringen wollten und dies auch geschafft haben. Darüber
hinaus waren sie auch außerhalb des Wassers für Späße und Party bereit, was
sich leider nicht auf die Teamer auswirkte. Und José? Naja der hatte es sich
bei uns ja eigentlich am ersten Dienstag schon ordentlich verschissen, hat das
Ruder ab rumreißen können. Im Gegenteil zu seinen Kollegen. José – Georg möge
dir das ausrichten – bleibt nur zu hoffen, dass sich dieses Mal jemand findet,
der dich zum Flughafen bringt und du nicht wie zur Ankunft mit dem Bus von
Bilbao nach Ajo kommen musst! Sei dir hiermit auch nochmal die silberne Teamer-Ehrenmedaille
verliehen!
In diesem Sinne wieder eine dicke Pandadoppelfaust!
