Montag, 26. August 2013

Ich bin total nackt. Nackt!


Zuallererst möchte ich erwähnen, dass nichtsdestotrotz, dass viele Leute Wörter unnütz trennen, "Nichtsdestotrotz" genauso wie "zuallererst" zusammen geschrieben werden.

Gut, nachdem wir das geklärt haben, möchte ich von Marias Reitausritt am Freitag berichten. An all jene, die denken: "Höhö - die Kurthl mit ihrem Muschidiplom brauchte dazu kein Pferd!", seien folgende Worte gerichtet: es war ihr zweites Highlights des Urlaubs. Und zugleich ist es jetzt auch noch die einzige Möglichkeit sich fortzubewegen. Denn Kurthl leidet seitdem sie gestern in einer Barrel gedreht hat und vom Gegenverkehr doch sehr überrascht wurde und sich dabei den rechten Fuß nahezu gesprengt hat, leidet sie zeitgleich an einem Hexenschuss, der in Kombination mit jener Dysfunktionalität des Fußes zu einer gänzlichen Unbeweglichkeit führt

 
Unbeweglich waren wir Jungs heute auch. Zumindest fast. Wären wir nicht zum Mittagessen nach Ajo geradelt, hätte uns der Ermüdungstod eingeholt. Surfeinheiten wurden heute aufgrund von Regen und nassen Neos von uns aus abgesagt. Das Mittagessen in Ajo fiel leider aus, weil die Köchin schon weg war. 16 Uhr ist selbst für spanische Mittagsessenverhältnisse zu spät. Schade. So gabs die restlichen Tapas für 10 € inkl. Sättigungsbeilage. Anschließend noch in den Coviran - 30 l Bier, Rum bisschen Cola und so Zeugs. Hinzufügen möchte ich, dass Maria K. oder sagen wir lieber M. Kurth die Preise für Spirituosen sehr gut einzuschätzen vermag.

Während ich vor dem Küchenzelt sitzend Blog schreibe, werkeln die anderen drei am Abendbrot. Ich darf wegen meiner Diarrhö nicht. Dafür hat mir Josi eben noch Tabletten aus Ajo mitgebracht. Hoffentlich geht das bald alles wieder klar. Heute gibts es übrigens Nudeln mit Seefrüchten in einer Créme-Weißwein-Soße. Klingt gut. Riecht auch nach viel Knoblauch und Zwiebeln.
Nebenbei sei erwähnt, dass das Surfen derzeit wenig "ergiebig" ist. Die Wellen sind etwas "chaotisch". Viel Weißwasser, dass sehr hoch angeschossen kommt und "muy forte" ist. Etwas kräftiger als gewollt. Sozusagen. Gestern Abend wurde dann erst zum "Flip-Cup" geladen, später zum "Slap-Cup". Manuel aus Minga nutzte die Gunst der Stunde und schlug fünfmal ins Herz der Surflehrerseele. Von Schuldfühlen geplagt, trug er ihn anschließend zum Küchenzelt, um weiteres Bier zu holen. Raimund hatte selbiges vor, musste sich aber einer Ohrfeige eines spanischen trinkenden Spaniers geschlagen geben. Die Wellen heute waren wohl etwas besser. Sicherlich hätten die Wellen gerippt und permanent "Sicker Shit" rufen können, war uns dann aber doch zu blöd.

 
Georg, unser ehemaliger Surfassistent, gab zu, dass er unseren diesjährigen Blog schon mehrfach durchstöbert hat. Und, dass wenn er mittels "Strg + F" seinen Namen sucht, er auf 99 Hits kommt. Jetzt sind es 100 - herzlichen Glückwunsch, Jorge! Wenn du dann aus dem Internetz wieder raus bist, gehst du bitte ins Küchenzelt und bringst drei Bier für "Flip-Cup" oder "Bier-Pong" mit. Danke.

In diesem Sinne,

Grüß di!

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