Der gestrige Abend begann sehr vielversprechend: nachdem das
Abendessen derart lecker war, dass es beim einen oder anderen zu tränenreichen
emotionalen Ausbrüchen führte, wurde die
Literflasche Ramazotti in Rekordzeit
geleert. Nicht zuletzt weil wir in Akkordarbeitermanier unser Ödesgöd zu
verschiedensten Melodien durchs Camp trällerten. Sicher zu Freude der anderen
Campteilnehmer, die ihre Zeit nebenan mit einem Animationsspiel verbrachten.
Leider kam es dann zu einigen schwäche- und krankheitsbedingten Ausfällen,
sodass nur 50% unserer Gruppe bis zum Ende dabei waren. Wir haben auf jeden
Fall viel gelernt: eine Bierdosenpyramide
ist nicht stabil genug, um ein Glas auf der Spitze zu halten - auch wenn
man es wieder und wieder probiert und die Campgemeinde mit lauten Scheppern
erfreut, Frank kann sich vor einer Zeltwand vollkommen überzeugend tarnen und
der lauteste Schnarcher im Camp ist gekürt und sein Zelt mit Leuchtmitteln markiert.
Obwohl Ramazotti ja, wie allgemein bekannt, eine sehr
wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung hat, fiel dem ein oder andern das
Frühstück dann heute morgen noch etwas schwer und Manu hatte auch im restlichen
Tagesverlauf so seine Probleme mit dem Surfen und sich selbst.
Beim Surfen wurden wir heute ordentlich durchgewaschen und
das Wetter war auch nicht so pralle, so dass wir uns in der Pause mit Rangeln
und aggressivem Frisbeespiel mit Adalbert warmhalten mussten. Nachdem wir
gestern mit unserer positiven Verstärkung einen Surfschüler so beflügelt hatten,
dass er, wohlgemerkt das erste Mal auf dem Surfbrett, sofort in der Lage war
grüne Wellen rückwärts zu surfen, mussten wir diesen heute etwas Bremsen , um
selbst motiviert zu bleiben. Fünf von sechs Teammitgliedern haben sich heute
mal das Gesicht mit Tomatenmark eingeschmiert, aber wenn man sich im Camp so
umsieht, scheint das modern zu sein.
Die größte Freude bereiteten uns heute die Jungs, die
tagsüber einkaufen waren und so lagen 66 Liter Bier und viel Wasser unterm
Weihnachtsbaum.
Für diese Beschaffungen scheuten sie keinen Mühen! Raimund
gab alles - er ritt auf dem Bierthron nach Hause, und entkam in einer
Verfolgungsjagd nur knapp der Polizei. Jetzt können wir endlich unser neustes
Projekt, nämlich Flip Cup zu kommerzialisieren, umsetzen.
Bis morgen,
Maria und Josi

Kompliment, der Pferdebremsenlink hat mich sehr zum Lachen gebracht. Wen hat es denn erwischt? Meint ihr mit Adalbert DEN Adalbert?
AntwortenLöschenSchnei scheinen die Nackedeis ja ganz schön beeindruckt/erregt zu haben, wenn er jetzt auch schon ohne Brett mit (s)einer Naturfinne den Adler machen kann.
Flo
schnei, warum nun doch mit ß?
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