Der 21. August ist ein magisches
Datum in Ajo. Gestern durften wir schon die zweite Feier, die unter dieser
Ägide lief, wertschätzen lernen. In der Gruppe haben sich Ideen-Strömungen gebildet,
die sagen, diese Feier würde an jedem vorletzten Wochenende im August
stattfinden, wie das Stadtfest in Freital, aber dieser Gedanke ist mir zuwider.
Es begann gestern ziemlich genau
um acht Uhr, also eine Stunde vor dem Frühstück und nach einer recht kurzen
Nacht mit zwei durschlagenden Böllern auf dem Campingplatz. Daraufhin setzte
sich eine beeindruckende mit Kücheninstrumenten lärmendende Kinder-Horde in
Bewegung. Einmal über den Zeltplatz gezogen, war sichergestellt, dass
tatsächlich alle Camper ordnungsgemäß wach sind.
Direkt nach unserem liebreizenden
Frühstück, durften wir ganz offiziell Teil einer zweiten Veranstaltung auf dem
Zeltplatz werden. Gespielt wurde Ginkana. Eine Art Schnitzeljagd mit
übertriebenem Wettkampfcharakter. Die teilnehmenden Gruppen mussten an
masochistischen Aufgaben teilnehmen, die unter Zeitdruck zu bewältigen waren.
Leider konnten wir nicht alles sehen, da die Teilnehmer in einem Wahnsinnstempo
über den ganzen Zeltplatz gerannt sind, von Hinweiszettel zu Hinweiszettel. Wir
hatten aber die ehrenvolle Aufgabe eine Handvoll Schüsseln randvoll mit Mehl zu
bewachen. Erst später stellte sich heraus, dass dieses Mehl der Endgegner in
der Ginkana ist. Die Spanier spuckten Wasser aus einem Eimer auf einen Teller,
einer nahm den Teller auf den Kopf und transportierte ihn bis zu einem Glas was
er so lange füllte, bis es randvoll war. Daraufhin rannte die Gruppe zum
Mehlbottich und alle mussten mit dem Mund auf die Suche nach Tischtennisbällen
im Mehl gehen. Das Wasserglas diente danach zum Abspülen des Mehls. Während des
Spielens war auch gut zu sehen, dass Spanier unheimlich gern betrügen, einfach
kein Wettkampfcharakter zu erkennen in dem Völkchen.
Durch einen wahnsinnigen und
nicht widerzugebenden Zufall erfuhren wir, dass es anlässlich des Festes eine
riesige Paella auf dem Zeltplatz geben wird. Während des Koch-Prozesses durften
wir zuschauen und haben viel gelernt. Merke: es gibt kein Zuviel an Olivenöl.
Hernach bot sich uns die Möglichkeit diese Paella zu kosten, was wir
logischerweise taten. Lecker!
Pandafaust zum Schluss.
Frank
Masochistischen Aufgaben, die unter Zeitdruck zu bewältigen sind? Das muss Schnei gefallen haben, hört es sich doch genau wie unser Training an.
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