Samstag, 17. August 2013

Piratenbohrinsel



Kurz nach einem gemeinschaftlichen Besuch bei baumpflege-fleischer.de, ging es direkt los in Dresden. Die erste Hürde wartete jedoch schon direkt am Check-In sehr zur Freude eines Abtrünnigen, der hier nicht weiter erwähnt werden soll. Schnei musste sein Board als Gepäck aufgeben, was erst nach einem ausdauernden Gespräch mit der Schalterdame möglich wurde. Schnell fand sich ein Kompromiss: Maria wurde zusammen mit dem Board als Sperrgepäck aufgegeben und das Brett durfte mit. Anschließend erfolgte die persönliche Boarding - Ansprache des Kapitäns am Gate. Erlebt man auch nicht alle Tage. Er hatte wohl überlegt den Flug zu streichen, da die Bordtoilette nicht funktionstüchtig war. Glücklicherweise hat ein netter Allzweckingenieur sich die Daunenjacke in Größe S übergestreift und während des Fluges außen am Flugzeug das Wasserklosett repariert. Das erfüllte den Kapitän mit so viel Freude, dass er meinte: Die Technik hätte verloren.
Das Umsteigen in München hätten wir uns komplett sparen können:  selbes Flugzeug und selbe Crew, aber natürlich völlig andere Sitzplätze dieses Mal hinter den Triebwerken, wodurch man vom Flug gleich viel mehr hatte.
Nachdem wir die in Spanien übliche Zeit auf unsere Abholung am Flughafen gewartet hatten, gab es auf der Fahrt ins Surfcamp Einiges zu sehen. Unter anderem wurden wir Zeugen eines monumentalen Bauprojektes. In der Nähe von Bilbao bauen die Spanier nämlich eine Antipyramide mithilfe von ägyptischen Leiharbeitern. Diese zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie zunehmend mehr Sicht aufs Hinterland ermöglicht und im Obergeschoss keine Fahrstühle hat.
Schnei entwickelte eine unglaubliche Zuneigung zu naturfarbenen Feldern und deswegen erwarten wir großes von seinem Schweinebrei.

Es lebe die Startbowle!

PS: Es ist sich ausgegangen, alle wichtigen Surfverantwortlichen haben uns wiedererkannt.




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